Aschenputtel

Aschenputtel erzählt von einem jungen Mädchen, das von seiner Stiefmutter und den Stiefschwestern misshandelt wird und mit Güte und Magie Glück findet. Die Moral ist, dass Güte und Beharrlichkeit Schwierigkeiten in Glück verwandeln können.

Aschenputtel

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Kapitel 1: Der Garten der Hoffnung.

"Es war einmal ein Mädchen namens Ella, das mit seinen Eltern in einem bescheidenen Haus lebte, umgeben von einem weiten und wunderschönen Garten. Ihre Mutter, eine freundliche und liebevolle Frau, verbrachte ihre Tage damit, sich um die Blumen und um Ella zu kümmern. Unter dem Schatten eines großen Haselnussbaumes im Garten |verbrachten Mutter und Tochter Stunden mit Reden und Spielen|.

'Behandle andere immer mit Freundlichkeit, Ella', sagte ihre Mutter, während sie Blumen pflanzte. 'Die Welt kann grausam sein, doch Liebe und Freundlichkeit werden immer einen Weg finden zu blühen.'

Ella war glücklich und half ihrer Mutter bei allem, vom Blumenpflücken für den Tisch |bis zum Fegen der gefallenen Blätter im Herbst|. Doch eines Tages wurde ihre Mutter schwer krank. Trotz aller Bemühungen wurde sie schwächer.

Bevor sie starb, rief sie Ella zu sich und nahm ihre Hände.

'Mein Liebes, wenn du mich vermisst, geh zum Haselnussbaum. Dort wirst du immer Trost und Kraft finden.'

Ella versprach es. Als ihre Mutter starb, besuchte sie den Baum jeden Tag, |laut weinend und ihn pflegend|. Der Baum schien mit jeder Träne, die sie vergoss, stärker zu werden.

Einige Monate später beschloss Ellas Vater, erneut zu heiraten. Er glaubte, dass eine neue Ehefrau Stabilität ins Haus bringen und bei der Pflege Ellas helfen könnte. Doch die Frau, die er wählte, |obwohl elegant und verfeinert hatte ein kaltes Herz|. Sie brachte ihre zwei Töchter mit, die ebenso schön wie grausam waren.

Anfangs versuchte Ella, mit den Mädchen Freundschaft zu schließen, doch sie hatten kein Interesse daran, Schwestern zu werden. Sie verspotteten ihre einfache Kleidung und ihre Liebe zum Garten.

Als Ellas Vater auf eine lange Geschäftsreise ging, offenbarte die Stiefmutter ihre wahre Natur. Sie befahl Ella, auf dem Dachboden zu schlafen, einem kleinen kalten Raum, und ließ sie alle Hausarbeiten machen. Ihre Stiefschwestern |lachten und bellten ihr Befehle zu|.

Trotz allem |bewahrte Ella ihr freundliches und schönes Herz|. Jede Nacht, nachdem sie ihre Aufgaben erledigt hatte, ging sie in den Garten, um mit dem Baum ihrer Mutter zu sprechen.

Kapitel 2: Der erste Wunsch.

Die Tage harter Arbeit verwandelten sich in Monate, und Ella wurde unter dem Namen 'Aschenputtel' bekannt, wegen der Asche, die immer ihre Kleider beschmutzte. Selbst mit ihren Schwierigkeiten besuchte sie weiterhin das Grab ihrer Mutter. Eines Tages, als sie unter dem Haselnussbaum weinte, geschah etwas |Magisches vor ihr|: Vögel begannen, kleine Zweige und glänzende Blätter zum Baum zu bringen.

|Die kleinen Vögel sangen fröhlich|:

'Wann immer du es brauchst, komm hierher zu uns, und die Magie wird dir ihre Freude leihen.'

Aschenputtel war erstaunt. Sie fühlte, dass ihre Mutter sie auf irgendeine Weise durch den Baum beschützte.

Einige Zeit später kündigte das Königreich ein großes Ereignis an: Ein Ball würde im Palast abgehalten werden, und alle unverheirateten jungen Frauen waren eingeladen. Der Prinz suchte eine Frau, und der König wollte, dass er jemanden aus dem Königreich wählte.

Aschenputtels Stiefschwestern waren begeistert. Sie verbrachten Tage damit, Kleider anzuprobieren und Tänze zu üben. Schüchtern fragte Aschenputtel:

'Darf ich auch zum Ball gehen?'

|Die Stiefschwestern lachten so laut|, dass sie fast zu Boden fielen.

'Du? In deinen schmutzigen Lumpen?!' spotteten sie.

Die Stiefmutter sagte mit einem grausamen Lächeln:

'Natürlich, Aschenputtel. Wenn du alle Aufgaben erledigst und ein anständiges Kleid hast, darfst du gehen.'

Am Tag des Balls arbeitete Aschenputtel unermüdlich: Kleider waschen, Fenster putzen und Böden polieren, bis sie erschöpft war. Als sie fertig war, war es spät, und sie hatte kein Kleid zum Tragen. |Sie ging allein in den Garten|, schluchzend unter dem Haselnussbaum.

'Liebe Mutter, bitte hilf mir. Ich möchte zum Ball gehen, aber ich weiß nicht wie.'

|Die kleinen Vögel sangen erneut|, und der Baum wiegte sich sanft. Plötzlich kam ein goldenes Kleid aus seinen Ästen herab, begleitet von silbernen Pantoffeln. Aschenputtel zog sie schnell an und eilte zum Schloss.

Kapitel 3: Die Magie der Mitternacht.

Im Schloss war jeder von Aschenputtels Schönheit hypnotisiert. Ihr goldenes Kleid glänzte wie eine Kerze, und ihre |silbernen Schuhe funkelten wie Sterne|. Ihre Stiefschwestern und ihre Stiefmutter erkannten sie nicht und dachten, sie sei eine Prinzessin aus einem fernen Land.

Der Prinz, verzaubert, näherte sich ihr und bat sie zum Tanz. Aschenputtel nahm an, und sie verbrachten die Nacht mit Reden und Tanzen, als hätten sie sich schon immer gekannt. Der Prinz schenkte niemandem anderen Aufmerksamkeit.

Als |die Uhr Mitternacht zu schlagen begann|, erinnerte sich Aschenputtel an die Warnung der Vögel. Sie musste gehen, bevor die Magie verschwand. |Sie rannte aus dem Ballsaal|, und ließ den Prinzen verwirrt zurück. Auf den Stufen des Palastes rutschte einer ihrer silbernen Pantoffeln ab, doch sie hielt nicht an, um ihn aufzuheben.

Als sie nach Hause kam, zog Aschenputtel ihre einfachen Kleider wieder an und legte sich auf den Dachboden, erschöpft, aber glücklich.

Am nächsten Tag kündigte der Prinz an, dass er die Besitzerin des silbernen Pantoffels suchen würde. Er würde jedes Haus besuchen und den Schuh jeder jungen Frau im Königreich anprobieren.

Kapitel 4: Die perfekte Passform.

Als der Prinz im Haus von Aschenputtel ankam, tat die Stiefmutter alles, um zu verhindern, dass sie gesehen wurde. Zuerst sperrte sie Aschenputtel auf dem Dachboden ein, |doch die kleinen Vögel sangen laut| am Fenster und zogen die Aufmerksamkeit des Prinzen auf sich.

Die Stiefschwestern versuchten, in den Pantoffel zu schlüpfen, doch er passte ihnen nicht. Eine schnitt sich sogar den Zeh ab, um den Schuh anzuziehen, |doch die kleinen Vögel schrien|:

'Schaut das Blut im Schuh! Die wahre Besitzerin ist auch hier!'

Schließlich wurde Aschenputtel gerufen. Als sie |den Pantoffel anprobierte passte er ihr perfekt|. Der Prinz lächelte sie an.

'Du bist es! Ich wusste, dass ich dich finden würde.'

Aschenputtel kehrte zum Palast zurück, wo der Prinz sie bat, ihn zu heiraten. Am Hochzeitstag flehten die Stiefschwestern um Vergebung, doch die Vögel, die Aschenputtel immer beschützt hatten, jagten sie weg. Aschenputtel verzieh ihnen ihre Grausamkeit, ließ sie ihr aber nie wieder schaden.

Und so lebten Aschenputtel und der Prinz glücklich bis an ihr Lebensende, |mit großer Liebe und Magie| immer an ihrer Seite.

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